Bürgerstiftung Bergen

Aktuelle Angebote

Senioren

Das PC- und Smartphone-Kursangebot für die Generation 60 Plus wurde in 2020 gut angenommen.
Sobald es möglich ist, sollen die Kursangebote in Kooperation mit der VHS Celle fortgeführt werden.
Dazu werden noch Laptops und Tablets benötigt, denn nicht jeder Teilnehmer hat ein eigenes Gerät bzw. kann sein eigenes mitbringen.
Leider wurde unser Antrag auf Beschaffung von Hard- und Software abgelehnt, da es deutlich zu viele Antragsteller gab, um allen gerecht werden zu können.
Da uns die Unterstützung dieser Zielgruppe am Herzen liegt und wir die Kurse fortführen möchten, arbeiten wir an Alternativlösungen.

In Kooperation mit der VHS wird nach den Sommerferien das letzte Modul Smartphone und Tablet durchgeführt. Danach sind Kurse für Internet und Email geplant. Interessenten können sich gerne noch anmelden.

Kinder & Jugend

Soziale Medien – aber sicher! Projekt Smiley aus Hannover

Präventionsprojekt für Medienkompetenz begeistert Schüler

Soziale Medien sind mittlerweile ein ständiger und praktischer Begleiter im Alltag geworden. Doch sie bringen auch Gefahren mit sich. Daher haben sich kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sechs und sieben der Anne-Frank-Oberschule Bergen mit Chancen und Risiken im Umgang mit dem Internet, sozialen Medien und gängigen Kommunikationsplattformen in verschiedenen Workshops auseinandergesetzt. „Nach einem langen Corona-Schuljahr, in dem viele Aktivitäten und Veranstaltungen abgesagt werden mussten, war es eine besondere Freude, dass zum Schuljahresende an unserer Schule Workshops zum Thema Medienkompetenz stattfinden konnten,“ resümiert Undine Lohmann, Organisatorin des Projekts. Durchgeführt wurde das Projekt von dem Verein Smiley aus Hannover. Hauke Burgdorf und Jonas Schweden erarbeiten mit den Schülerinnen und Schülern Chancen und Risiken beim Umgang mit sozialen Netzwerken wie beispielsweise WhatsApp, TikTok oder Instagram. Ziel der Workshops war es, die Schüler zu befähigen, auch in der virtuellen Welt verantwortungsbewusst und respektvoll zu handeln.
Außerdem lernten sie, wie sie aufmerksamer mit ihren persönlichen Daten umgehen können. Die Klassenlehrkräfte begleiteten die Workshops und erhielten so auch einen Einblick in das Medienverhalten ihrer Lerngruppen. Die Bürgerstiftung Region Bergen übernimmt die Finanzierung der Workshops.

(Katharina Hoopmann, Undine Lohmann, Lehrkräfte)

Gewaltprävention mit Jens Mollenhauer

Wie wehre ich mich als junger Mensch gegenüber Angriffen und Übergriffen? Wie lerne ich „NEIN“ zu sagen?
Wir, die Bürgerstiftung Region Bergen, haben sofort unsere Förderung für dieses Projekt der Hinrich-Wolff-Schule zugesagt, weil wir der Meinung sind, dass Kinder einen besonderen Schutzbedarf haben. Ihnen im Rahmen eines Schulprojektes, Wege und Mittel aufzuzeigen, wie sie sich schließlich selbst helfen können, ist ein sowohl sinnstiftendes als auch nachhaltiges Projekt.

Wie funktioniert das Ganze? Die Vermittlung der Inhalte erfolgt im Rahmen einer Projektwoche, an der zunächst die Schüler der ersten und dritten Klasse der Hinrich-Wolff-Schule teilnahmen. Nach den Ferien folgen die nächsten 1. + 3. Klassen bis schließlich alle Schüler das Projekt durchlaufen haben.
Dazu kommt Hauptkommissar, Jens Mollenhauer aus Hamburg, persönlich in die Klassen. Als erfahrener Trainer für Gewaltprävention und Selbstbehauptung sowie Experte im Bereich der gewaltfreien Kommunikation ist er geradezu prädestiniert für diese Arbeit. In Rollenspielen erarbeiten die Schüler den Umgang mit Gefühlen und Konflikten und stärken dabei ihre eigenen Kompetenzen. Sie erarbeiten Strategien, um sich in Gefahrensituation Hilfen zu organisieren – aber auch, um anderen zu helfen. Mit großem Spaß werden in Gruppenarbeit erste Strategien für gewaltpräventives Verhalten anschaulich vermittelt und eingeübt. Dies gelingt vor allem durch den Bezug zu alltäglichen Situationen. Im Laufe des Projektes werden die Schüler befähigt, durch aktives Tun bedrohliche Situationen zu erkennen und schließlich zu meistern.
Wir als Bürgerstiftung freuen uns über den erfolgreichen Verlauf des Projektes und sind sicher, dass die darauffolgenden weiteren Klassen dies ebenso erleben werden.

Geo-Caching

Die Geo-Caching Aktion einer Studentengruppe der Uni Hildesheim fand unser Interesse. Geplant ist dabei eine moderne Schatzsuche anhand von QR-Codes, wobei Jugendliche in der Stadt Bergen Einrichtungen kennen lernen können, in denen sie sich auf unterschiedliche Art und Weise betätigen können. Daher findet sich seitdem im Büro Grethen am Postweg 2, wo sich der Vorstand regelmäßig trifft, eine Tafel mit einem QR-Code.

Soziales

Ehrenamtliche Arbeit findet oft im Stillen statt. Kaum jemand weiß, dass vielfältige und sinnstiftende Arbeit in vielen Bereichen unserer Lebenswelt unentgeltlich stattfindet. Oft sind es Einzelpersonen, die sich in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern engagieren. Genau diese Menschen möchten wir in den Fokus rücken und diese im Rahmen von Video-Kurzportraits vorstellen. Was motiviert sie, wie sind sie dazu gekommen, warum halten sie daran fest?

Pressemitteilungen

Die Bürgerstiftung hat neue Vorstandsmitglieder.
Hier der Pressebericht CelleHeute vom 26.05.2021 von Susanne Zaulick

Weniger Spenden in der Coronakrise – Bürgerstiftung Bergen bleibt trotzdem aktiv

BERGEN. Trotz vieler Corona-bedingter Einschränkungen will die Bürgerstiftung weiterhin ihr Ziel verfolgen, „das Leben in Bergen lebenswert zu machen“, wie Helga Könings-Schinner es formuliert. Sie ist seit Februar zweite Vorsitzende des Stiftungsvorstands und damit Nachfolgerin von Gudrun Brammer. Mit Annette Höper hat die Stiftung auch eine neue erste Vorstandsvorsitzende, die im Rahmen einer virtuellen Vorstandssitzung gewählt wurde. Sie löst Nadine Friedrichs ab, die den Vorsitz vier Jahre innehatte.

Die Stiftung dankt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern und begrüßt als neue weitere Mitglieder des Vorstands Dr. Virendra Singh, der vorher bereits im Stiftungsrat tätig war, sowie Mahsum Karak. Für die Finanzen zuständig bleibt Mirko Grethen.

Der Vorstand der Bürgerstiftung Bergen von links nach rechts:
Mirko Grethen, Annette Höper, Mahsum Karak, Helga Könings-Schinner, Dr. Virendra Singh

Dass die Stiftung durch ihre finanziellen Mittel – über die Höhe des Stiftungsvermögens möchte man lieber schweigen – einiges in Bergen bewegt, machen ein paar Zahlen deutlich: 31.000 Euro standen an Kapitalerträgen bzw. Einkünften aus Vermögensverwaltung im vergangenen Jahr zur Verfügung. Hinzu kamen 5.000 Euro, die der Stiftung gespendet wurden. Abzüglich der Kosten für die Verwaltung des Stiftungsvermögens von jährlich rund 10.000 Euro standen damit 2020 26.000 Euro zur Verfügung, um Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen.

Wer von der Bürgerstiftung Geld erhalten möchte, muss zunächst einen Antrag ausfüllen, den man auf der Homepage herunterladen kann und sein „Projekt“ vorstellen. „Wir gehen aktiv los und fragen, ob irgendwo Bedarf besteht, aber die Leute schreiben uns auch“, erläutert Helga Könings-Schinner das Vorgehen. Viele Anfragen seien in den vergangenen Jahren von den Schulen gekommen, wo die Bürgerstiftung unter anderem Bewegungs- und Ernährungsangebote, aber auch Veranstaltungen zur altersgerechten politischen Bildung unterstützt. Mit Corona ging die Nachfrage von dieser Seite im vergangenen Jahr zurück.

Dafür wurden im dann verstärkt Einrichtungen unterstützt wie das Onkologische Forum, das Hospiz in Celle oder auch ein Projekt in Kooperation mit dem Jugendforum Bergen, das seinerseits aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ entstanden ist. Ein Vorzeigeprojekt der Bürgerstiftung ist die Boulebahn auf dem Friedensplatz, die in nächster Zeit noch eine Beleuchtung erhalten soll. Geplant ist in diesem Jahr außerdem, den großen Bereich der ehrenamtlichen Arbeit in Bergen mittels eines Videos zu dokumentieren und zu präsentieren. Kinder- und Jugendarbeit der Vereine, aber auch Angebote für Senioren – zum Beispiel Schulungen an PC und Handy- , soziale Aktionen wie den „Wunschweihnachtsbaum“ und Kultur sollen auch in diesem Jahr schwerpunktmäßig unterstützt bzw. von der Stiftung selbst organisiert und durchgeführt werden.